• [Article 40]Altersvorsorge – Wissen ist Macht!

    Das System der Altersvorsorge hat und wird sich weiterhin stark verändern. Die Prioritäten werden sich weg vom staatlichen System hin zur privaten Vorsorge verschieben. Die Hauptproblematik liegt hierbei in der demographischen Entwicklung. Aufgrund des in den meisten europäischen Ländern vorherrschenden Umlageverfahrens wird es zukünftig nicht mehr möglich sein, dass aktuelle staatliche Alterssystem aufrecht zu erhalten. Mit starken Kürzungen ist hierbei zu rechnen. Genau aus diesem Grund unterstützt der Staat die private Altersvorsorge. Hierbei handelt es sich in beinahe allen Fällen um eine kapitalbasierende Vorsorge – das bedeutet, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie viel er in der Zeit seiner Erwerbstätigkeit auf die Seite legt bzw. wie viel man wiederrum in der Pensionsphase davon bekommt. Neben der privaten Vorsorge wird auch noch verstärkt auf die betriebliche Vorsorge eingegangen / diese wird gefördert. Im amerikanischen Raum ist dieses Instrument Gang und Gebe. Dies liegt vor allem daran, dass hier ein kapitalbasierendes Vorsorgesystem vorherrscht.

    Seit geraumer Zeit zielt der Staat auf das drei Säulenmodell bei der Vorsorge fürs Alter ab. Jede Säule soll als Vorsorgeinstrument eingesetzt werden, um somit eine drohende Altersarmut zu verhindern. Um welche Schwerpunkte es sich hierbei handelt bzw. wo die Chancen sowie auch die Gefahren unseres Vorsorgesystems liegen soll anhand dieser Homepage kurz und einfach erklärt werden. Jeder besitzt die Chance über seine finanzielle Situation im Alter Bescheid zu wissen und dementsprechend selbst vorzusorgen.



  • [Article 89]Immobilien

    Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, in welchen wir uns auch derzeit befinden, sind Immobilien sehr beliebt. Dies hängt vor alle damit zusammen, dass Immobilien als sichere Investments angesehen werden, sowie dass in diesen Zeiten meist ein relativ geringer Zinssatz gegeben ist. Der Zinssatz kann sich zweierlei auf den Immobilienmarkt auswirken. Zuerst einmal auf das eigene Leben. Man kann eine Immobilie für sich selbst erwerben. Damit muss man zukünftig keine Miete mehr bezahlen. Dies ist ein sinnvolles Investment. Mit einem Immobilien kauf ist meist die Aufnahme eines Kredites verbunden. Gerade niedrige Kreditzinssätze sollen Immobilieninvestments noch attraktiver machen. Schlussendlich kann man sich aufgrund des niedrigen Zinssatzes eine Immobilie leisten.

    Die zweite Art in eine Immobilie zu investieren ist, wenn man diese als Geldanlage kauft. In diesem Fall wird sie nicht selbst verwendet, sondern vermietet. Die Mieteinnahmen stellen hierbei die Rendite der Immobilie dar. Die gewöhnlichen Renditen einer Immobilie liegen zwischen 2-5 Prozent. Gerade in Niedrigzinszeiten, wo es am Sparbuch wesentlich weniger Zinsen gibt, ist eine Immobilie somit interessant. In Zeiten der Hochzinssätze (Zinssätze > 5 Prozent) werden Immobilien wieder uninteressant. Erstens, da man bei anderen Alternativen mehr verdient und zweitens, da danach in der Regel ein Immobilienüberschuss vorhanden ist, viele verkaufen, da sie anders mehr Rendite bekommen oder sich die Zinszahlungen, da sie die Immobilie auf Kredit finanziert haben, nicht mehr leisten können. Gleichzeitig fallen dadurch die Immobilienpreise.

    Wie eine Immobilienblase platzen kann, hat man anhand der USA wunderschön betrachten können. Zeitgleich ist zu erwähnen, dass aktuell die niedrigen Zinssätze wiederrum die Grundlage für solche eine Blase darstellen. In den USA wird dadurch aktuell Schadensbegrenzung betrieben, hingegen können die niedrigen Zinssätze in anderen Ländern die Grundlage für die nächste Immobilienblase darstellen.

    Eine Investition in eine Immobilie muss sehr gut überlegt sein. Wird diese selbst benötigt, braucht man sich nicht so sehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen. Wird die Immobilie jedoch zur Gelanlage bzw. Zukunftsvorsorge herangezogen, muss man sich auch deren möglichen negativen Auswirkungen gewusst sein. Ein Immobilienbesitz ist hierbei mit Aufwand versehen – Vermietung, Instandhaltung …. grundsätzlich spricht jedoch nichts, gegen ein Investment in sehr gute Immobilien in guter Lage, jedoch muss man sich dessen Risiken auch bewusst sein.