• Altersvorsorge – Wissen ist Macht!

    Das System der Altersvorsorge hat und wird sich weiterhin stark verändern. Die Prioritäten werden sich weg vom staatlichen System hin zur privaten Vorsorge verschieben. Die Hauptproblematik liegt hierbei in der demographischen Entwicklung. Aufgrund des in den meisten europäischen Ländern vorherrschenden Umlageverfahrens wird es zukünftig nicht mehr möglich sein, dass aktuelle staatliche Alterssystem aufrecht zu erhalten. Mit starken Kürzungen ist hierbei zu rechnen. Genau aus diesem Grund unterstützt der Staat die private Altersvorsorge. Hierbei handelt es sich in beinahe allen Fällen um eine kapitalbasierende Vorsorge – das bedeutet, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie viel er in der Zeit seiner Erwerbstätigkeit auf die Seite legt bzw. wie viel man wiederrum in der Pensionsphase davon bekommt. Neben der privaten Vorsorge wird auch noch verstärkt auf die betriebliche Vorsorge eingegangen / diese wird gefördert. Im amerikanischen Raum ist dieses Instrument Gang und Gebe. Dies liegt vor allem daran, dass hier ein kapitalbasierendes Vorsorgesystem vorherrscht.

    Seit geraumer Zeit zielt der Staat auf das drei Säulenmodell bei der Vorsorge fürs Alter ab. Jede Säule soll als Vorsorgeinstrument eingesetzt werden, um somit eine drohende Altersarmut zu verhindern. Um welche Schwerpunkte es sich hierbei handelt bzw. wo die Chancen sowie auch die Gefahren unseres Vorsorgesystems liegen soll anhand dieser Homepage kurz und einfach erklärt werden. Jeder besitzt die Chance über seine finanzielle Situation im Alter Bescheid zu wissen und dementsprechend selbst vorzusorgen.



  • Aktien

    Aktien zählen zu den beliebtesten Formen der Geldanlage. Bereits seit Jahrhunderten kann man in diese Asset-Klasse investieren. An der ursprünglichen Bedeutung, dem Sinn, welcher dahinter steht, hat sich bis heute nichts verändert. Doch was sind überhaupt Aktien?

    Als Aktie versteht man einen Teil des zerlegten Grundkapitals einer Aktiengesellschaft. Die Aktienanzahl ist somit davon abhängig in wie viele Stücke das Grundkapital zerlegt wurde.

    Da das Grundkapital gleichzeitig das Eigenkapital der Aktiengesellschaft darstellt, verbrieft eine Aktie ein Miteigentum an der Gesellschaft. Im Gegensatz zu Anleihen, wo der Halter nur die Stellung eines Gläubigers einnimmt, sind Aktionäre Anteilseigner. Aus dieser Rechtsstellung ergeben sich umfangreiche Rechte und Pflichten.

    Wenn man von Aktien redet, spricht man meist nur vom Überbegriff. Aktien können mit vielfältigen Kriterien ausgestattet sein. Anhand der unterschiedlichen Ausprägungsformen können diese klassifiziert werden. Eine Einteilung nach dem Umfang der Rechte, den Übertragungsmerkmalen sowie nach der Zerlegung des Grundkapitals kann vorgenommen werden.

    Neben der Funktion der Geldanlage muss man auch die Kehrseite von Aktien betrachten – für Unternehmungen stellen Aktien ein Finanzierungsinstrument dar. Durch die Ausgabe von Aktien können diese Eigenkapital lukrieren. Dieses Kapital wird schlussendlich für das wirtschaftliche Handeln, welches den Grundstein einer Unternehmung darstellt, benötigt. Die Finanzierung mittels Aktien ist vor allem im US-amerikanischen Raum sehr stark ausgeprägt. Bereits kleine Gesellschaften wagen hier den Gang an die Börse. Im europäischen Raum wird vielmehr auf die Fremdfinanzierung seitens Banken oder über die Ausgabe von Gläubigerpapieren gesetzt. Meist gehen erst mittel- bis große Unternehmungen an die Börse.

    Im Endeffekt verfolgen beide Seiten – die der Geldanlage und die der Finanzierung – die gleiche Absicht. Beide wollen, dass es dem Unternehmen gut geht – oftmals wird dies als Ziel der Gewinnmaximierung beschrieben – dies trifft meist nur dann zu, wenn es sich hierbei um ein nachhaltiges Ziel handelt. Beide Seiten sind auf den Erfolg einer Unternehmung aus.

    Aktien können somit ein sehr gutes Instrument zur Geldanlage sowie auch zur Geldmittelaufbringung darstellen.