• Altersvorsorge – Wissen ist Macht!

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    Das System der Altersvorsorge hat und wird sich weiterhin stark verändern. Die Prioritäten werden sich weg vom staatlichen System hin zur privaten Vorsorge verschieben. Die Hauptproblematik liegt hierbei in der demographischen Entwicklung. Aufgrund des in den meisten europäischen Ländern vorherrschenden Umlageverfahrens wird es zukünftig nicht mehr möglich sein, dass aktuelle staatliche Alterssystem aufrecht zu erhalten. Mit starken Kürzungen ist hierbei zu rechnen. Genau aus diesem Grund unterstützt der Staat die private Altersvorsorge. Hierbei handelt es sich in beinahe allen Fällen um eine kapitalbasierende Vorsorge – das bedeutet, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie viel er in der Zeit seiner Erwerbstätigkeit auf die Seite legt bzw. wie viel man wiederrum in der Pensionsphase davon bekommt. Neben der privaten Vorsorge wird auch noch verstärkt auf die betriebliche Vorsorge eingegangen / diese wird gefördert. Im amerikanischen Raum ist dieses Instrument Gang und Gebe. Dies liegt vor allem daran, dass hier ein kapitalbasierendes Vorsorgesystem vorherrscht.

    Seit geraumer Zeit zielt der Staat auf das drei Säulenmodell bei der Vorsorge fürs Alter ab. Jede Säule soll als Vorsorgeinstrument eingesetzt werden, um somit eine drohende Altersarmut zu verhindern. Um welche Schwerpunkte es sich hierbei handelt bzw. wo die Chancen sowie auch die Gefahren unseres Vorsorgesystems liegen soll anhand dieser Homepage kurz und einfach erklärt werden. Jeder besitzt die Chance über seine finanzielle Situation im Alter Bescheid zu wissen und dementsprechend selbst vorzusorgen.


  • Alternative Investments

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    Der  Terminus „alternative Geldanlagen“ kann mannigfach beschrieben werden. Es existieren vielfältige Erklärungsversuche. Einerseits wird die alternative Geldanlage als Investmentmöglichkeit welche sich an ethischen Wertvorstellungen orientiert beschrieben. Vor allem auf die soziale Wertigkeit der Investition sowie der ökologischen Bedeutung wird hierbei acht gelegt. Auf der anderen Seite hört man oft den Begriff grüne Investments. Hier wird weniger auf die soziale Ebene, sondern vielmehr auf die ökologische Bedeutung eingegangen.

    Im Grunde zählen eigentlich alle Investments, welche man nicht direkt den herkömmlichen Sparprodukten zuordnen kann zur alternativen Geldanlage. Bereits an der Bezeichnung lässt sich erkennen warum dies die weiteste Auslegung der Bedeutung ist – „alternative“.

    Zusätzlich zu den sozialen Geldanlagemöglichkeiten, welche oftmals als ethische Investments bezeichnet werden, gehören noch ökologische, hier vor allem Rohstoffe und viele anderen Gebiete (Kunst, Schmuck, Wald) zum Bereich der alternativen Geldanlage.

    Vor allem in unsicheren Zeiten, in welchen wir uns auch gerade befinden, werden alternative Geldanlagen immer beliebter. Dies ist vor allem auf die Unsicherheit, welche gleichzeitig ein Risiko darstellt zurück zu führen. Bei einem Großteil der alternativen Geldanlagen handelt es sich um keine neuartigen Erfindungen. Vielmehr wird auf Güter / Sachen zurück gegriffen, welche grundsätzlich bereits seit Jahrtausenden in unserer Wirtschaft bestand haben – durch die Banken / Sparprodukte jedoch in jüngster Zeit in den Hintergrund gedrängt wurden. Gold / Silber / Grund und Boden wären hierfür ein Beispiel. Betrachtet man die Geschichte, so müssten dies die eigentlichen Geldanlagen sein. Die meisten anderen Finanzprodukte beruhen auf Papiergeld – und Papiergeld ist nur solange Geld, solange sich die Menschen darauf verlassen – bzw. solange das Vertrauen in die Währung dar ist. Genau aus diesem Grund erfreuen sich alternative Geldanlagen in Krisenzeiten immer größerer Beliebtheit.

    Auch Hedgefonds zählen zu den alternativen Geldanlagen. Im weitläufigen Sinn liegt dies daran, dass man den Begriff alternative Investments auch als „innovative“ oder „neuartige Anlagemöglichkeiten“ auslegen kann. Vor allem für die Medien stellen Hedgefonds oftmals einen Sündenbock dar – von welchen man sich fürchten sollte, da sie so große Macht besäßen. Dem ist jedoch nicht so. Betrachtet man die Summe der verwalteten Gelder, wird man schnell feststellen, dass die Hedgefondsbranche im Bezug auf die größten US-Banken ein winziger Spieler am Kapitalmarkt ist.